Legionellen kosten Gemeinde viel Geld

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Illingen (fg). Die Gemeinde Illingen muss 376000 Euro in die Hand nehmen, um die Trinkwasserinstallationen an der Schule und den angeschlossenen Hallen auf Vordermann zu bringen. Bei einer der gesetzlich vorgeschriebenen Untersuchungen auf Legionellen wurden leicht erhöhte Werte festgestellt, die allerdings unterhalb des Gefahrenwerts von 10000 Kolonie bildendenden Einheiten (KBE), aber oberhalb des technischen Maßnahmenwertes von 1000 (KBE) lag, bei dem der Gesetzgeber umgehende Sanierungsmaßnahmen vorschreibt, die die Gemeinde mit dem Gesundheitsamt abgestimmt hat. Bei einer anschließenden Nachuntersuchung wurde immer noch ein hoher Wert an einer Stelle festgestellt. Deshalb wurden an den Duschen in der Stromberg-Sporthalle vorübergehend Legionellenfilter eingebaut, bis durch eine umfassende Sanierung die Wasserqualität wieder garantiert werden kann.

Der Gemeinderat hat am Mittwoch beschlossen, ein Ingenieurbüro zu beauftragen, das einen Maßnahmenplan nach Bauabschnitten und Dringlichkeiten entwickelt. Die Honorarkosten für die Ingenieurleistungen betragen etwa 66000 Euro bei geschätzten Baukosten von 310000 Euro.

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