Lebenslange Haft gefordert

Archiv

Mordprozess: Urteil steht kurz bevor

Karlsruhe/Pforzheim (weg). Eine lebenslange Freiheitsstrafe wegen Mordes hat Oberstaatsanwältin Gabriele Gugau am Mittwoch vor dem Schwurgericht im Prozess gegen den Angeklagten gefordert, der am 17. Mai seine Frau an einer Kindertagesstätte in Pforzheim mit 31 Stichen übersät hatte. Die 50 Jahre alte Erzieherin war so schwer verletzt worden, dass zwei Tage später alle ärztliche Kunst versagte.

Ein mehr als 30-jähriges Martyrium hatte die Frau erlitten, resümierte die Staatsanwältin die Aussagen der Angehörigen des Opfers. Der Angeklagte hatte offensichtlich die ganze Familie terrorisiert. Die Kinder hatten daher relativ bald das Elternhaus verlassen. Demütigungen, Gewalttätigkeit und Aggressionen ließ der Mann nun allein an seiner Frau aus. Immer wieder hatte sie versucht, aus der Ehe auszubrechen, war aber stets zu ihm zurückgekehrt. Am 23. April, bei einer Geburtstagsfeier, bei der er sie in der Öffentlichkeit erneut demütigte, ging sie endgültig.

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Artikel empfehlen