Lebensentwürfe jenseits von null Bock
Archiv
Mühlacker. Auf 52 Seiten schlagen die Autoren eine Brücke von der „Shell Jugendstudie“ – Untertitel: „Eine pragmatische Generation behauptet sich“ – zu den Lebenswelten von 23 Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Mühlacker.
Jugendliche Gäste bei der ersten Auflage des Festes „20Zehn“ widerlegen alle eindimensionalen Klischees. Zwar gibt es nicht „die Jugend“, dafür aber einen gängigen Wertekorridor. Archivfoto: Hansen
„Die Fotodokumentation zeigt exemplarisch, was die Shell-Studie wissenschaftlich belegt“, sagt Michael Gutekunst, Sprecher des Arbeitskreises Jugend, dem das Evangelische Jugendwerk, die Mobile Jugendarbeit und die AG Drogen ebenso angehören wie das Jugendhaus ProZwo, der Jugendtreff Enzberg und die Schulsozialarbeit der Stadt Mühlacker. Es gebe zwar nicht „die Jugend“, aber die breite Mehrheit der jungen Leute bewege sich in einem Wertekorridor, in dem soziales Engagement, eine starke Leistungsorientierung und ein ausgeprägter Sinn für soziale Bindungen wichtige Eckpfeiler seien. Dieser Wertekorridor stehe allerdings im krassen Gegensatz dazu, wie „die Jugend“ von außen wahrgenommen werde, bedauert Gutekunst. „Natürlich gibt es auch Jugendliche, die wenig mit sich anzufangen wissen, durch Alkoholmissbrauch und Vandalismus auffallen“, weiß der Sprecher des Arbeitskreises Jugend. „Diese Minderheit prägt leider häufig das Bild der Jugend in der Gesellschaft.“
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen