Leben mit einem „Ersatzteil“ im Zentrum

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Herzklappen-Patienten tauschen sich in Selbsthilfegruppe aus

Enzkreis. Früher ist er Halbmarathon gelaufen, hat Tennis gespielt, ist Ski gefahren. Das tut der 60-jährige Heinrich Keller (Name geändert) heute wieder. Aber anders und immer mit einem Damoklesschwert über seinem Kopf. „Manchmal kann ich es verdrängen, manchmal nicht“, beschreibt er in der Selbsthilfegruppe seine persönliche Situation. Wenn es auch jeder der rund ein Dutzend Teilnehmer anders empfinden mag, sie teilen ein Los: Sie haben eine Herz-Ersatzklappe bekommen.

„Es ist ein Schnitt in die Seele“, sagt der Mann, der in der Gruppe offen spricht, aber seinen richtigen Namen und sein Konterfei lieber nicht in der Zeitung sehen will. „Das Herz ist ja unser Zentrum.“

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