Lange Haftstrafe für Messerstecher
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Karlsruhe/Enzkreis. Bei seinen Urteilen im Fall eines fingierten Drogendeals mit anschließender hieb- und stichfester Auseinandersetzung und fast tödlichem Ausgang blieb das Schwurgericht Karlsruhe unter Vorsitz von Richter Leonhard Schmidt gestern zum Teil deutlich unter den Forderungen der Staatsanwaltschaft.
Dass es sich bei den vier Angeklagten, die mit einem vorgetäuschten Marihuana-Verkauf 5000 Euro eingestrichen haben, nicht um brave Jungs handelt, machen die Vorstrafenregister deutlich, die zwischen vier und zwölf Einträgen aufweisen. In jeder der vier Karrieren finden sich Gewaltdelikte. Bis auf Arif B. (Namen geändert), der den Deal eingefädelt hatte, sonst aber im Hintergrund blieb, sind zudem alle Bewährungsbrecher. Daneben sollen sowohl der betrogene Drogenkäufer als auch die Täter Kontakte zu den Banden Black Jackets und United Tribuns gepflegt haben.
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