Landwirte wollen guten Boden retten

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Ötisheim (fi). Der Regionalverband Nordschwarzwald hat die Gemeinde Ötisheim zu einer Stellungnahme zum Teilregionalplan Landwirtschaft aufgefordert. Die Verwaltung schlug dem Gemeinderat vor, den Plan in dieser Fassung zu akzeptieren und keine weiteren Anregungen, Hinweise oder Bedenken vorzubringen. Diesen Empfehlungen mochten einige der Räte allerdings nicht so ohne Weiteres folgen.

Jürgen Halbich vertrat deutlich den Standpunkt, dass der Bestand landwirtschaftlicher Flächen so langfristig nicht gesichert sei. „Die in der vorliegenden Planskizze orange markierten Flächen umfassen noch nicht einmal die Hälfte der derzeitig landwirtschaftlich bewirtschafteten Flächen. Eine Sicherung der Existenz der bäuerlichen Betriebe kann ich nicht erkennen.“ Die Skepsis verflog auch nicht, als Bürgermeister Werner Henle auf die Absichtserklärung in dem Papier hinwies, dass laut Plan geeignete Böden und Standorte als zentrale Produktionsgrundlagen geschont und nur im unabweisbar notwendigen Umfang für andere Nutzungen vorzusehen seien. Bestätigt werde zudem der Landwirtschaft, dass sie „mit der Produktion von Nahrungsmitteln und nachwachsenden Rohstoffen auch künftig ein wesentlicher Faktor im Wirtschaftsgefüge der Region sind. Gleichzeitig werden mit der Landwirtschaft landschaftspflegerische Aufgaben erfüllt und damit ein wichtiger Beitrag zur Erhaltung der Kulturlandschaft geleistet“.

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