Landratsamt wehrt sich gegen Kritik

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Es geht rund im vorerst letzten Akt des Kreisel-Streits: CDU-Kreisräte werfen dem Verkehrsamt vor, übers Ziel hinausgeschossen zu sein

Harsche Kritik übt die CDU-Kreistagsfraktion am Landratsamt Enzkreis. Die Behörde habe beim Rückbau der Gestaltungselemente auf den Rondellen „übereifrig“ gehandelt. Das Verkehrsamt verteidigt seine Vorgehensweise.

Voreilig gehandelt? Für den Kreisverkehr in Ötisheim, der längst abgeräumt ist, kommt die Kehrtwende auf Landesebene zu spät. Doch das Verkehrsamt will den Schwarzen Peter nicht.

Voreilig gehandelt? Für den Kreisverkehr in Ötisheim, der längst abgeräumt ist, kommt die Kehrtwende auf Landesebene zu spät. Doch das Verkehrsamt will den Schwarzen Peter nicht.

Enzkreis. „Man muss nicht immer der Erste sein, gelegentlich ist es auch besser, die Entwicklung abzuwarten und die Dinge mit Augenmaß zu betrachten“, hieß es von Seiten der CDU-Fraktion, die bei einem Treffen in Heimsheim am Donnerstag über das Thema diskutierte. Das Verkehrsamt des Enzkreises sei bei der Umsetzung des Kreiselerlasses des Landes Baden-Württemberg übereifrig gewesen. Dass das Verkehrsministerium seinen Erlass von Ende 2011 nun entschärft habe, sei richtig, aber erst aufgrund von Protesten aus der Bevölkerung erfolgt. Der Einsatz der Bürger für ihre Kreiselkunst oder Bäume auf den Mittelinseln hätte früher ernst genommen werden müssen. „Aber wieder einmal wollte der Enzkreis die Nummer eins beim Vollzug sein“, kritisiert der Fraktionsvorsitzende der CDU, Günter Bächle aus Mühlacker. Dies habe sich nun als fatal erwiesen, nachdem der Ötisheimer Kreisverkehr zwangsumgebaut worden sei, das Land in der Beseitigung von Kreiselkunst nun aber nicht mehr den allein richtigen Weg sehe.

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