Landratsamt fördert den fairen Handel
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Enzkreis (pm). Mit der Fortschreibung einer „Dienstanweisung für eine nachhaltige Beschaffung beim Landratsamt Enzkreis“ trägt der Landkreis, der eben zum dritten Mal den Europaen Energy Award in Gold gewonnen hat, auch bei den internen Abläufen dem Aspekt der Nachhaltigkeit Rechnung.
„Die umweltgerechte Beschaffung spielt weiterhin eine zentrale Rolle“, wird in einer Mitteilung der Erste Landesbeamte und Klimaschutzdezernent Wolfgang Herz zitiert. „Noch stärker als bisher soll auf Umweltkennzeichen wie beispielsweise den Blauen Engel, FSC oder ,Cradle to Cradle‘ geachtet und vorrangig ökologisch und nach Möglichkeit regional beschafft werden.“ Als Teil seiner Klimaschutzstrategie achte der Enzkreis bereits seit 2012 auf die umweltgerechte Beschaffung von Sach- und Dienstleistungen, zum Beispiel beim Büroverbrauchsmaterial, bei der IT-Hardware, beim kreiseigenen Fuhrpark, aber auch auf dem Bausektor. Ebenso sei der Bezug von Ökostrom längst Standard beim Landratsamt. „Der Klimaschutz ist eine gemeinschaftliche Aufgabe, die nur dank dem Schulterschluss und einer engagierten Mitarbeit aller Verantwortlichen im Haus gelingt“, so Landrat Bastian Rosenau. Die Erweiterung der Dienstanweisung um soziale Faktoren ist nun laut Landratsamt die „logische Konsequenz des Agenda-2030-Bekenntnisses“. 2017 hatte sich der Kreistag einstimmig der durch die Vereinten Nationen verabschiedeten Agenda 2030 verpflichtet und deren 17 Ziele per Beschluss im Dezember 2018 im Leitbild für den Enzkreis verankert. In diesem Zusammenhang wolle der Fairtrade-Landkreis sein Engagement weiter ausbauen. Als Beispiele werden Kaffee, Tee, Rohrzucker oder kakaohaltige Produkte, aber auch der Kauf von Sportbällen, Teppichen und Natursteinen genannt.
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