Landrat wirbt für fairen Ausgleich
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Kreishaushalt für das Jahr 2014 eingebracht – Warnung vor einer Finanzierung auf Pump
Enzkreis. Mit einem eindringlichen Appell hat Landrat Karl Röckinger in seiner mehr als einstündige Rede gestern bei der Einbringung des Kreishaushalts 2014 für einen finanziell „fairen Ausgleich zwischen den Notwendigkeiten der Kommunen und des Landkreises“ geworben. Den Landrat stört einmal mehr, dass der Kreis Schulden „zugunsten der Städte und Gemeinden“ aufnehmen muss.
Rund 180 Millionen Euro sollen 2014 an Einnahmen und Ausgaben im Enzkreis bewegt werden. Landrat Karl Röckinger (li.) und Kämmerer Frank Stephan stellen das Zahlenwerk vor.Foto: Kollros
Mit Einnahmen und Ausgaben von rund 180 Millionen Euro (ohne den Bereich Abfallwirtschaft) plant der Landkreis für das kommende Jahr. Darin enthalten: 6,5 Millionen Euro neue Kreditaufnahmen, was bei einer Schuldentilgung von drei Millionen einer Netto-Neuverschuldung von 3,5 Millionen Euro entspricht. „Absolut unvertretbar und eine Milchmädchenrechnung“ sei für ihn, wenn der Kreis mit der Aufnahmen von Schulden die Städte und Gemeinden sponsere, während die meisten von diesen „zeitgleich Geld auf die hohe Kante legen“. Tatsächlich erhöhte der Kreis zwischen 2011 und 2014 seinen Schuldenstand netto um über zwölf Millionen Euro, und dies in einer Zeit, in der die Steuererhöhungen der öffentlichen Hand Rekordhöhen erreichen würden.
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