Lärmschutzwände bekommen Farbe
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Mühlacker (ts). In Mühlacker sollen in den Bereichen Eckenweiher/Rößlesweg, Stöckach/Belzäckerweg und in Enzberg künftig Lärmschutzwände nicht nur Anwohner vor Zuglärm schützen, sondern auch noch gut aussehen. Dafür sorgt die Farbgestaltung des Karlsruher Ateliers Lehmann, die Katharina Lehmann im Ausschuss für Umwelt und Technik vorstellte. Das Farbdesign des Ateliers erhielt die volle Zustimmung des Gremiums. Für die rund zwei bis drei Meter hohen Wände werden beige sowie helle Braun-, Grün- und Brauntöne gewählt, „die die Bauwerke harmonisch in die bebaute beziehungsweise in die von Gärten geprägte Umgebung und in die Landschaft einfügen lassen“, so das städtische Planungsamt. In Enzberg kommen, in Anlehnung an die Enz, auch Blautöne zum Einsatz. Auf leuchtende und kräftige Farben sowie auf starke Kontraste wird verzichtet. Die Bahnsteigbereiche des Bahnhofs Enzberg und des Haltepunktes Rößlesweg, wo Klarsichtelemente eingesetzt werden, sollen in helleren Tönen gehalten werden als die anschließenden Wandverläufe.
In einem Punkt wurden im Ausschuss trotz allgemeiner Zustimmung dann doch Bedenken laut: Was ist, wenn Sprayer die durchdacht gestalteten Lärmschutzwände mit unerwünschten Graffiti verunzieren? Völlig auszuschließen sei dies wohl nicht, meinte Katharina Lehmann. Doch sie hatte immerhin einen Trost parat: Wenn ein Gegenstand schon farbig sei, fühlten sich weniger Sprüher angezogen als von nackten Betonwänden.
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