Längeres Warten auf Wurmberger Umgehung droht
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Rülke: Ministerium zögere eine Entscheidung in der Sache heraus
Wurmberg (pm). Schon lange wird in Wurmberg eine Umgehungsstraße herbeigesehnt. „Die Planungen des Enzkreises sehen einen Baubeginn für 2016 vor“, teilt der FDP/DVP-Fraktionsvorsitzende und Enzkreisabgeordnete im Landtag Dr. Hans-Ulrich Rülke mit. Einzig das Land habe bisher keine Entscheidung über eine Förderung der Baumaßnahme getroffen, kritisiert er. „Im Gegenteil, das Projekt Ortsumgehung Wurmberg ist in der Bauprojektliste sogar abgerutscht.“ Rülke hat deshalb in der Sache bei der Landesregierung nachgehakt. Die Antwort des Verkehrsministeriums befriedigt den Liberalen in keiner Weise, weil sie „keine konkreten Aussagen zur zeitlichen Planung“ liefere. Aufgrund der Vielzahl von Anträgen für Straßenbauprojekte und der begrenzten finanziellen Mittel habe man die Entscheidung über die Ortsumgehung Wurmberg verschoben. Man könne frühestens 2015 über die Aufnahme der Baumaßnahme in das Förderprogramm des Landes entscheiden, so das Verkehrsministerium. In den Jahren 2012 und 2013 habe man mangels finanzieller Mittel keine neuen Maßnahmen aufnehmen können, so dass sich die Anträge aufgestaut hätten. „Während die Kommunen und Kreise ihre Straßen bestmöglich in Schuss halten, schafft es die Landesregierung nicht Schritt zu halten“, kommentiert Rülke diese Aussage.
„Die Bedeutsamkeit der Umgehung scheint sich dem Ministerium dabei trotz der engen und kurvenreichen Wurmberger Ortsdurchfahrt nicht zu erschließen“, sagt Rülke.
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