Ladesäule für eilige E-Auto-Fahrer

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Stadtwerke Mühlacker stellen neue Schnellladestation vor – Kritik am Abrechnungssystem

Mühlacker. Wer ein Elektroauto hat und in der Stadt Besorgungen machen will, der kann sein Fahrzeug nun in Windeseile an der neuen Schnellladestation der Stadtwerke an der Bahnhofstraße aufladen. Am Montag haben Vertreter des städtischen Energieversorgers die neue Säule, die unterhalb des P+R-Parkplatzes am Bahnhof steht, gemeinsam mit Bürgermeister Winfried Abicht offiziell vorgestellt.

Ladesäule für eilige E-Auto-Fahrer

Roland Jans, Geschäftsführer der Stadtwerke Mühlacker (re.), nimmt die neue Schnellladestation für Elektroautos an der oberen Bahnhofstraße offiziell in Betrieb. Foto: Huber

„Wir wollen damit die Stadt attraktiver machen und einen Beitrag leisten, dass der Schadstoffausstoß gesenkt wird“, sagte Roland Jans, Geschäftsführer der Stadtwerke. Kunden könnten, während sie in der Stadt einkauften, ihr Auto aufladen und müssten in dieser Zeit keine Parkgebühren bezahlen. Wer ein Fahrzeug mit 25 Kilowattstunden betanken will, muss, wie Stadtwerke-Prokurist Frederik Trockel vorrechnet, knapp eine halbe Stunde warten. Allerdings kostet eine Ladung laut Matthias Bosch, der die Abteilung Energiewirtschaft leitet, sechs Euro an der Wechsel- und zwölf Euro an der Gleichstromstation – unabhängig davon, wie viel getankt werde. Aufgrund gesetzlicher Vorgaben sei es derzeit noch nicht möglich, pro Kilowattstunde abzurechnen. Das müsse, kritisierte Stadtrat Rolf Leo von den Freien Wählern, im Sinne des Service schnell geändert werden.

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