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Zur Thüringen-Krise

Bei der Wahl zum Ministerpräsidenten Thüringens hat die AfD die restlichen Altparteien ins Leere laufen lassen, so wie es schon seit Anfang der Legislaturperiode im Bundestag und im baden-württembergischen Landtag die Altparteien bei der Wahl eines Bundestags- beziehungsweise Landtagsvizepräsidenten für die AfD praktizieren. Und das ist sehr undemokratisch. Für Thüringen fällt der CDU-Lady Kramp-Karrenbauer nichts besseres ein als Neuwahlen. Dabei hätte sich die CDU nur enthalten müssen und schon wäre alles in Butter gewesen. Die Linke hätte weiterhin ihr Unwesen in Thüringen treiben können. Undemokratischer als Neuwahlen kann es in einer Demokratie nicht sein. Nach dem Motto: so lange wählen, bis man das richtige Ergebnis erreicht hat. Gerade die ach so christliche und demokratische CDU ließ verlauten, sie werde sich nicht mit Nazis abgeben. Diese Äußerung ist nicht demokratisch, sondern unverschämt, überheblich und hetzerisch. Die CDU ist seit circa 15 Jahren an der Regierung und hat in dieser Zeit eine Behörde aufgebaut, welche sich Staats-Schutz nennt.

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