LMU diskutiert über Gewerbeentwicklung
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Mühlacker (pm). Die Mühlacker Liste Mensch und Umwelt hat sich mit der Gewerbeentwicklung in der Stadt beschäftigt. Nach Sicht der LMU sind alle möglichen Standorte mit Problemen behaftet – seien es Vorrangflächen für die Landwirtschaft, gute Ackerböden, Nähe zu Wohngebieten, Erholungswald, Naturschutz oder das Landschaftsbild. Auch der Regionalverband sah das Gebiet Fuchsensteige ursprünglich als nicht geeignet an, handelte es sich hier doch um einen „regionalen Grünzug“. Bei der LMU-Veranstaltung auf dem Kammertenberg zwischen Mühlausen und Lomersheim kamen die Stadträte und Kandidaten der Liste auch mit Bürgern ins Gespräch. Ein Landwirt aus Mühlhausen habe kritisch angemerkt, dass mit den Waldäckern bereits zehn Prozent der landwirtschaftlichen Fläche verloren gegangen seien, teilt die LMU mit. Der Landwirt erkundigte sich, welche Vorstellungen die LMU mit Blick auf die künftige Entwicklung habe. Köberle erklärte, dass die LMU nicht grundsätzlich gegen Flächennutzungsänderungen sei. Die Liste spricht sich jedoch für kleinere, freie Flächen aus, wie sie beispielsweise in der Industriestraße vorhanden seien. „Es ist dringend Zeit, umzudenken und alternative Entwicklungsmöglichkeiten für unsere Heimatstadt zu suchen. Was fehlt, sind Dienstleistungsbetriebe, wie Versicherungen oder Verbände. Auch die Bewerbung des Tourismus ist in der Vergangenheit viel zu kurz gekommen, obwohl Mühlacker in einer landschaftlich schönen Umgebung liegt“, so die LMU. Kurz: Die LMU sei gegen eine weitere Ausweisung von Industrie- und Gewerbeflächen im geplanten Umfang von rund 20 bis 30 Hektar.
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