LMU-Chef hakt wegen Holzeinschlag nach

Archiv

Maulbronn (md). Im vergangenen Jahr mussten im Maulbronner Wald viele tote Buchen entfernt oder teils auch gekürzt werden (wir berichteten). Grund dafür waren massive Trockenschäden, die mancherorts zum Sicherheitsrisiko für Waldbesucher geworden waren. Besonders alte Buchen hatten unter der Dürre gelitten, die 2018 einen Höhepunkt erreicht hatte.

Aufgrund der akuten Probleme im Wald hatte das zuständige Forstamt mit dem Maulbronner Gemeinderat eine Tour durch den Wald unternommen – auch um der Öffentlichkeit zu erklären, warum im Wald viele Bäume umgesägt werden müssen. Peter Wilhelm, Sprecher der Liste Mensch und Umwelt, hat am Mittwoch im Gemeinderat in der Sache nachgehakt. Er wollte wissen, wie die Einschlagsquote in diesem Jahr sei. „Wird der normale Nutzholzeinschlag weiter betrieben“, fragte er. Er plädiere dafür, den alljährlichen regulären Holzeinschlag in diesem Jahr auszusetzen, „damit die Nachhaltigkeit im Forst gegeben ist“, so Wilhelm auf Nachfrage unserer Zeitung. Die Verwaltung konnte dem LMU-Vertreter nicht gleich antworten. „Das müssen wir beim Forstamt nachfragen“, sagte Bürgermeister Andreas Felchle, der ankündigte, dass in diesem Jahr im Gemeinderat auch ein neues Forsteinrichtungswerk vorgestellt werde.

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Artikel empfehlen