Kurz berichtet Feuerwehr-Übung endet mit schwerem Unfall

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Pforzheim (ih). Wegen fahrlässiger Körperverletzung steht seit Montag der Einsatzleiter einer Feuerwehr-Übung im Dezember 2010 in Pforzheim vor Gericht. Ihm wird vorgeworfen, mitschuldig am Unfall eines 44-jährigen Kameraden aus dem Enzkreis zu sein, der vier Meter tief vom Dach abgestürzt war.

Der Unfall geschah, als der Oberbrandmeister versuchte, eine Puppe, die einen bewusstlosen Menschen darstellte, über das Dach zu bergen. Um den Einsatz in einem verrauchten Gebäude zu simulieren, trug jeder Feuerwehrmann eine „Blind-Maske“, eine Art Augenbinde aus milchiger Folie, über der Atemschutzmaske. Er habe die Orientierung verloren, sagte der 44-jährige ehemalige Berufsfeuerwehrmann, der sich unter anderem die Lendenwirbelsäule brach und seit dem Unfall als schwer kranker Mann auf Krücken angewiesen ist.

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