Kupferdieb wollte nur helfen

Archiv

Knittlingen/Pforzheim (weg). Eine Leichenhalle ist kein schlechter Schauplatz für nächtliche Diebeszüge. Es ist einsam und verlassen, Zeugen gibt es keine und den Handwerkerlärm hört auch niemand.

Tatort Leichenhalle: Beim versuchten Diebstahl auf dem Knittlinger Friedhof entsteht der Stadt ein Schaden von rund 13000 Euro. Dabei hatten die beiden Täter, bevor sie auf frischer Tat ertappt wurden, bereits die komplette Dachverwahrung auf der Westseite abmontiert. Archivfoto: Haller

Tatort Leichenhalle: Beim versuchten Diebstahl auf dem Knittlinger Friedhof entsteht der Stadt ein Schaden von rund 13000 Euro. Dabei hatten die beiden Täter, bevor sie auf frischer Tat ertappt wurden, bereits die komplette Dachverwahrung auf der Westseite abmontiert. Archivfoto: Haller

So jedenfalls dachten es sich die zwei Komplizen, die am 2. Dezember vom Dach der Leichenhalle in Knittlingen die komplette Kupferverwahrung auf der Westseite mit einem Geißfuß abmontierten und die 18,5 Meter langen Platten fein säuberlich zusammenlegten, um sie später ungestört mitzunehmen. Damit, dass ausgerechnet zu dieser Zeit an diesem Ort jemand auf sie aufmerksam werden könnte, rechneten die aus Ungarn stammenden Langfinger nicht – doch zu ihrem Pech tauchten in diesem Moment die Mitarbeiter des privaten Sicherheitsdienstes auf, der im Auftrag der Stadt patrouilliert. Sie alarmierten die Polizei, und als die nächtlichen Friedhofsbesucher eben damit begonnen hatten, auch das Kupfer von der anderen Seite des Dachs zu lösen, war die Streife schon zur Stelle.

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Artikel empfehlen