Kunst wirft Fragen auf
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Vorerst keine Wandflächengestaltung im ehemaligen Schafhaus
Ölbronn-Dürrn. Nach der Sanierung und Renovierung des ehemaligen Schafhauses in Ölbronn und dessen Inbetriebnahme als Aussegnungsstätte hat die Gemeinde Ölbronn-Dürrn eine zweckgebundene Spende über 2000 Euro von der neuapostolischen Kirchengemeinde in Ölbronn erhalten, um eine große Wandfläche im Inneren des Gebäudes künstlerisch zu gestalten.
Hierzu wurde der Künstler Michael Schönpflug beauftragt, ein Konzept zu entwickeln, das er in der jüngsten Gemeinderatsitzung vorgestellt und erläutert hat. Das Kunstwerk sollte sich über die zwei Stockwerke des Gebäudes erstrecken und Freud und Leid gemeinsam symbolisieren. Helmut Schneider von der Freien Wählervereinigung äußerte Bedenken bezüglich der Finanzierung des Kunstwerks. Er und seine Fraktion hielten das vom Künstler geforderte Honorar von 11500 Euro momentan für zu hoch. Schneider und seine Kollegen – und damit die Gremiumsmehrheit – stimmten deshalb gegen den Antrag, der darauf abgezielt hatte, das Projekt umzusetzen. Laut Helmut Schneider kann der Sachverhalt jedoch nach der anstehenden Haushaltsplanung in einem halben Jahr wieder zur Abstimmung gestellt werden.
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