Kritik an Lehrerversorgung
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Rülke und Schweickert stellen Anfrage ans Kultusministerium
Enzkreis/Pforzheim (pm). Scharfe Kritik an der Bildungspolitik der Landesregierung über die FDP-Landtagsabgeordneten Dr. Hans-Ulrich Rülke und Professor Dr. Erik Schweickert. Sie hatten laut Pressemitteilung eine Anfrage zur Lehrerversorgung in Pforzheim und im Enzkreis ans Kultusministerium gerichtet. In der Antwort gebe Ministerin Dr. Susanne Eisenmann an, dass insgesamt 13 Schulleiterstellen im Bereich Grund- und Haupt-, Werkreal-, Real und Gemeinschafsschulen sowie der Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren nicht oder nur kommissarisch besetzt seien und aktuell alle Vertretungslehrer im Bereich des Schulamts Pforzheim im Einsatz seien.
„Den Schulbetrieb konstant im Notfallmodus zu fahren, ist weder für Lehrpersonal noch für Eltern und Schülerschaft gut“, sagt der Pforzheimer Abgeordnete Rülke. „Gerade kommissarisch besetzte Stellen bedeuten die doppelte Belastung für die betroffenen Schulleitungen. Der Handlungsbedarf zur Attraktivitätssteigerung von Schulleiterstellen ist ungebrochen groß.“ Entlassungen von Lehrern im Sommer und wechselnde Rahmenbedingungen im Schulwesen machten den Lehrerberuf unattraktiv und verschärften die angespannte Situation immer mehr, kritisieren die beiden Liberalen die Regierung.
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