Krise: Gemeinde lässt Vereine nicht alleine
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Kultur- und Gesangsvereine sollen auch die Hallen in Ölbronn-Dürrn für Corona-konforme Proben nutzen dürfen. Dadurch entstehen zusätzliche Kosten für Reinigung und Desinfektion. Der Gemeinderat ist sich einig: Eine Dorfgemeinschaft muss das tragen.
Die Gemeindehalle in Dürrn (Foto) soll ebenso wie ihr Pendant in Ölbronn in der Coronakrise auch Vereinen zur Verfügung stehen, die sie bislang nicht genutzt haben. Foto: Goertz
Ölbronn-Dürrn. Vor welche gravierenden Probleme die Coronakrise die Gemeinde Ölbronn-Dürrn und deren Vereine stellt, hat Bürgermeister Norbert Holme dem Gemeinderat am Mittwoch eindringlich erläutert. „Die Vereine wollen nach der Sommerpause wieder in die Hallen“, so Holme. Und zwar nicht nur die Vereine, die die Hallen bislang sowieso genutzt haben, sondern auch die Kultur- und Gesangsvereine, die aufgrund der Coronabestimmungen ihre Proberäume nicht nutzen können. „Wenn beispielsweise in der Dürrner Halle morgens Schulsport stattfinden soll und sie am Abend vorher auch genutzt wurde, haben wir Corona-bedingt einen zusätzlichen Reinigungswand“, sagte Holme und bezifferte die Kosten. „Normalerweise zahlen wir in Dürrn für die Reinigung 600 Euro im Monat. In der Coronakrise muss sie aber viel häufiger und vor allem viel gründlicher gereinigt werden, mindestens fünfmal in der Woche oder mehr.“ Grob geschätzt, würden dann Kosten von 1900 Euro im Monat anfallen. In Ölbronn, hier ist die Halle größer, sogar 2600 Euro. Verbrauchsmaterialien wie Desinfektionsmittel seien dabei noch nicht einmal in der Kalkulation enthalten. Außerdem müssten die externen Reinigungsfirmen zusätzliches Personal finden.
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