Kriegsgewalt und die Folgen
Archiv
Pforzheim/Enzkreis (pm). 70 Jahre nach dem Ende des von NS-Deutschland entfesselten Zweiten Weltkriegs scheinen die Gewalterfahrungen nicht mehr ein Teil der heutigen Lebenswirklichkeit zu sein. Doch Vergewaltigungen bei Kriegsende sind eine Ursache für Traumata, die heute in der Altenpflege besonderer Berücksichtigung bedürfen. Diesem sensiblen Thema widmet sich daher eine Veranstaltung der beiden Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Pforzheim und des Enzkreises gemeinsam mit dem Stadt- und Kreisarchiv sowie der Volkshochschule Pforzheim-Enzkreis am Dienstag, 9. Juni, um 19 Uhr, in Raum 002 der Volkshochschule an der Zerrennerstraße 29 in Pforzheim.
Dabei stellen unter anderem Brigitte und Gerhard Brändle ihren Forschungsbericht „Vergewaltigungen April 1945: Gewalt gegen und Schutz für Frauen im Enzkreis und in Pforzheim“ vor. Susanne Brückner, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Pforzheim, und Stadtarchivar Dr. Andreas Jobst führen in die Vorträge ein. Hauptrednerin des Abends ist die Altenpflegerin für Geriatrische Rehabilitation und Traumafachberaterin Martina Böhmer. Sie spricht über die bleibenden Erinnerungen als Folge von Gewalt im Zweiten Weltkrieg im Leben heute alter Frauen. Die sich an die Vorträge anschließende Diskussion moderiert die Enzkreis-Gleichstellungsbeauftragte Martina Klöpfer. Sie steht unter Telefon 07231/308-9595 oder per E-Mail an martina.kloepfer@enzkreis.de auch für Informationen zur Verfügung und nimmt bis zum 2. Juni Anmeldungen für die Veranstaltung entgegen.
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