„Krichbaum hat keine klare Haltung“
Archiv
Enzkreis (pm/fg). Während Katja Mast gestern für die Ehe für alle gestimmt hat, hat der CDU-Abgeordnete Gunther Krichbaum ebenso wie Kanzlerin Angela Merkel und die große Mehrheit der CDU-Abgeordneten aus Baden-Württemberg dagegen gestimmt. Der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Hans-Ulrich Rülke, hingegen hat den Beschluss des Bundestags, die Ehe für alle zu ermöglichen, begrüßt. Eine Reaktion kommt auch von den SPD-Kreisverbänden Pforzheim und Enzkreis. Deren Vorsitzende Frederic Striegler und Paul Renner kritisieren Krichbaum, der zwar mit Nein gestimmt habe, aber offensichtlich nicht so richtig wisse, warum. Noch am Donnerstag habe er in seiner Facebook-Sprechstunde Argumente für eine Öffnung der Ehe geliefert und habe gezeigt, warum der kirchliche Ehebegriff kein Maßstab für die zivile Ehe sein sollte. Gleichzeitig habe Krichbaum behauptet, das Kindeswohl stehe im Mittelpunkt. „Damit behauptet er indirekt, dass gleichgeschlechtliche Eltern das Kindswohl gefährden würden“, interpretieren Striegler und Renner Kirchbaums Äußerung. Seine krude Begründung zu seinem Abstimmungsverhalten spreche dafür, dass er keine klare Haltung zu dem Thema habe.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen