Kreuz erinnert an Typhus-Opfer

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Russisch Orthodoxe Kirchengemeinde legt zum ersten Mal einen Kranz nieder – Jährliche Gedenkfeier geplant

Pforzheim Es war ein Zufall, dass Wjatscheslav Gaspert von der Russisch-Orthodoxen Kirchengemeinde von dem Kreuz hörte und ein weiteres, dass er es im östlichen Stadtpark ausfindig machen konnte. „Ich hatte vor ein paar Jahren von der Existenz des Kreuzes gehört, es dauerte, bis ich es gefunden habe“, sagt er.

Zum ersten Mal eine Gedenkfeier am Kreuz im Ostpark: Die Russisch Orthodoxe Kirchengemeinde vom Haidach hält eine Zeremonie mit Abt André (Gottfried), die nun jährlich wiederholt werden soll. Foto: Roth

Zum ersten Mal eine Gedenkfeier am Kreuz im Ostpark: Die Russisch Orthodoxe Kirchengemeinde vom Haidach hält eine Zeremonie mit Abt André (Gottfried), die nun jährlich wiederholt werden soll. Foto: Roth

Für die Gemeinde ist es nun ein wichtiger Anlaufpunkt, um ihrer Vorfahren zu gedenken. Zum ersten Mal fand jetzt an dem Kreuz eine Trauerfeier statt. Es wurde – wie der Inschrift zu entnehmen ist – zur Erinnerung an die russischen Soldaten aufgestellt, die auf dem Weg in die französische Kriegsgefangenschaft im Jahr 1806 in Pforzheim an Typhus gestorben sind.

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