Kreistagsbeschluss soll auf Eis gelegt werden
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Maulbronner Bürgerinitiative will die „Hamberg Deponie GmbH“ auflösen, um Gewinnabführungen nach Ludwigsburg zu beenden
Maulbronn (pm). Über den Widerstand der Bürgerinitiative (BI) „Folgenutzung Steinbruch Lauster“ gegen die geplante Ablagerung nicht nur von Erde, sondern mit Abfall der Deponieklasse eins haben sich der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, Günter Bächle aus Mühlacker, der Sprecher der Fraktion im Kreistagsausschuss für Umwelt und Verkehr, Kurt Ebel aus Remchingen und der CDU-Kreisrat des Wahlkreises Stromberg, Martin Reinhardt aus Knittlingen vor Ort informiert (wir berichteten). Eingeladen von der BI, erläuterten deren Vertreter Martin Stankewitz, Karola Glück, Manfred Lägler und Sven Koschnike ihre Gründe für die Ablehnung des Vorhabens, das das Unternehmen Fischer Weilheim betreibt.
Zufrieden seien sie nach einem Gespräch mit Landrat Bastian Rosenau am Dienstag im Landratsamt zumindest in einem Punkt: Obwohl nicht der Enzkreis für die Genehmigung der Deponie im Steinbruch zuständig sei, sondern das Regierungspräsidium, habe Rosenau versichert, es würden keine weiteren Schritte unternommen, solange die Gespräche mit der Bürgerinitiative laufen. „Dadurch haben wir wichtige Zeit gewonnen“, sagte Martin Stankewitz den Kreisräten beim Lokaltermin oberhalb des Steinbruchs, der aufgefüllt und rekultiviert werden soll. Er und seine Mitstreiter erläuterten die Gründe für ihr Nein zu den Plänen, angefangen von „unzureichenden Zufahrtswegen“ bis zum Naturschutz.
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