Kreisräte stimmen für Ersatzbau
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Geschlossene Gustav-Heinemann-Schule in Pforzheim: Provisorium für rund fünf Millionen Euro soll an anderer Stelle entstehen
Der Kreistag hat in seiner Sitzung am Donnerstag beschlossen, einen Ersatzbau für die zwangsweise geschlossene Gustav-Heinemann-Schule zu errichten. Kostenpunkt für das Domizil in Modulbauweise: rund fünf Millionen Euro.
Im vergangenen Jahr musste die Gustav-Heinemann-Schule für Kinder mit Behinderungen wegen schwerer Brandschutzmängel kurzfristig geschlossen werden. Nun soll nach dem Willen des Kreistags ein provisorischer Bau an anderer Stelle für Ersatz sorgen.Foto: Wacke
Enzkreis/Pforzheim. Damit hat sich eine überraschende Kehrtwende um das Provisorium für die zwangsweise geschlossene Gustav-Heinemann-Schule des Enzkreises in Pforzheim eingestellt: Einstimmig schloss sich der Kreistag dem Beschlussantrag der Verwaltung an mit dem zentralen Inhalt, bei der Pestalozzi-Schule, ebenfalls in Pforzheim, einen Ersatzbau in Modulbauweise zu errichten. Während sich vor zehn Tagen der Verwaltungsausschuss noch nicht zu einer Vorentscheidung durchringen konnte und der Verwaltung vielmehr eine ganze Reihe möglicher alternativer, auch dezentraler Unterbringungsmöglichkeiten vorgeschlagen hatte, verbunden mit dem Auftrag, diese kurzfristig zu prüfen, stellte die Kreisverwaltung gestern in einer nichtöffentlichen Runde die gewünschten Bewertungen vor; allesamt negativ und offenbar gut begründet, denn die oftmals überkritischen Kreisräte akzeptierten die Argumente.
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