Kreisel-Gestaltung als Stein des Anstoßes
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Ötisheim. Ulrich Saur von der zuständigen Straßenverkehrsbehörde Mühlacker und die Pforzheimer Polizei scheinen sich in der Sache einig zu sein: Von den Steinen auf dem Kreisverkehr geht eine Gefahr für die Verkehrsteilnehmer aus. Nach Angaben der Experten hat es allein in den vergangenen vier Jahren sechs Unfälle an der Stelle gegeben. Aufgrund der Steine könne es am Ötisheimer Kreisverkehr auch zu schwereren Unfällen kommen, sagt Saur gegenüber unserer Zeitung.
Umstrittene Steine: Seit 2003 ziert das kleine Mäuerchen den Ötisheimer Kreisverkehr. Jetzt stellt es in den Augen der zuständigen Straßenverkehrsbehörde sowie der Polizei, die sich auf eine neue Richtlinie berufen, ein Risiko für die Verkehrsteilnehmer dar und soll deshalb weg.
Laut Verkehrsbehörde besteht dringender Handlungsbedarf. Eine Richtlinie aus dem Jahr 2008 schreibe generell vor, dass es an Kreisverkehren außerhalb von Ortschaften keine „festen Hindernisse“ geben dürfe. „Auch wenn der Kreisel optisch schön aussieht, ist eine Umgestaltung nötig.“ Wenn die Steine einmal weg seien, müssten die Kanten, die dadurch entstünden, zudem abgeböscht werden, macht Saur klar. Norbert Möller von der Polizeidirektion Pforzheim habe erklärt, dass bei einer flach am Boden verlaufenden Mauer kein Problem bestünde. Das Fahrzeug müsse bildlich gesprochen darüber hinwegfahren können, gibt die Gemeindeverwaltung den Standpunkt des Polizeiexperten wieder.
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