Kreis kämpft gegen Klimakiller

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Der Betreiber der Maulbronner Mülldeponie will unkontrolliert austretendes Methan abfackeln

313000 Euro fließen vom Enzkreis in die Mülldeponie am Maulbronner Hamberg. Das für die Ozonschicht gefährliche Deponiegas soll künftig verbrannt werden.

313000 Euro fließen vom Enzkreis in die Mülldeponie am Maulbronner Hamberg. Das für die Ozonschicht gefährliche Deponiegas soll künftig verbrannt werden.

Maulbronn. Der Enzkreis investiert kräftig in die Entgasungsanlage der Maulbronner Mülldeponie und damit in den Klimaschutz. Mit rund 313000 Euro werde die Entgasungsanlage fit für die Zukunft gemacht, sagt Ewald Buck, Leiter des Amts für Abfallwirtschaft im Landratsamt Enzkreis, auf Nachfrage unserer Zeitung. Die aufwendigen Arbeiten beginnen, abhängig von der weiteren Entwicklung des Winterwetters, in den nächsten Wochen. Die Stadtverwaltung Maulbronn hat mit Rückendeckung ihres Gemeinderats dem Kreis als Pächter die Hausaufgabe mit auf den Weg gegeben, zu prüfen, ob das Gas, das über die Anlage einer kontrollierten Verbrennung zugeführt werden soll, sinnvoll genutzt werden kann. Es soll untersucht werden, ob aus dem Methan, das im Untergrund der Deponie an verschiedenen Stellen vorkommt, Energie gewonnen werden kann.

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