Kreativ werden ohne Existenzangst
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Bündnis für Grundeinkommen informiert in der Pforzheimer Fußgängerzone
Pforzheim. „Ich glaube nicht, dass die Leute nicht mehr tätig wären, wenn jeder ein Grundeinkommen von 1000 Euro bekäme“, sagt Heike Linz-Geisert (57). Damit stößt sie ins gleiche Horn wie die drei Herren neben ihr, die in der Pforzheimer Fußgängerzone für die Art des Lebensunterhalts Werbung machen, die das „Bündnis Grundeinkommen“ (BGE) fordert. Die eigenen Potenziale erkennen und ausschöpfen, ohne sich wegen des Broterwerbs in vier Jobs aufreiben zu müssen, das sind die Argumente, die Michael Stoll, Tobias Danzer und Diogenes von der Töss an diesem Vormittag in die Waagschale für das Grundeinkommen werfen.
Grundeinkommen für alle: Dafür wirbt Michael Stoll in der Pforzheimer Fußgängerzone. Foto: Roth
Um die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, werfen sie sich nicht etwa mit Flyern in der Hand den Fußgängern in den Weg, sie haben ein von Diogenes von der Töss aus Karlsruhe entworfenes Transparent ausgerollt, auf dem die Gäste Steine platzieren können. „Was würdest du tun, wenn für dein Grundeinkommen gesorgt wäre?“, lautet die Frage. Darunter neun Variationen von „Entspannung“ bis hin zu „sozialem Engagement“ oder „Arbeitszeit reduzieren“. Um die Mittagszeit herum drängeln sich eindeutig bei „Das gleiche wie bisher, vielleicht sogar besser“ und „Mir mehr Zeit nehmen für Familie, Kinder, Freunde“ die meisten Steine.
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