Krankenstand ist angestiegen
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Trend in Pforzheim und dem Enzkreis
Pforzheim/Enzkreis (pm). Der Krankenstand im Stadtkreis Pforzheim und dem Enzkreis ist 2017 um 0,4 Prozentpunkte gestiegen. Die Ausfalltage aufgrund von Erkrankungen lagen bei 3,7 Prozent. Die Region hatte damit insgesamt einen höheren Krankenstand als der Landesdurchschnitt (3,5 Prozent). Laut DAK-Gesundheitsreport waren damit an jedem Tag des Jahres von 1000 Arbeitnehmern 37 krankgeschrieben. Der höchste Krankenstand in Baden-Württemberg wurde mit vier Prozent im Neckar-Odenwald-Kreis verzeichnet, der niedrigste mit drei Prozent in der Landeshauptstadt Stuttgart.
Die aktuelle Analyse der DAK-Gesundheit für Pforzheim und den Enzkreis zeigt die wichtigsten Veränderungen bei der Zahl und Dauer der Krankschreibungen: Die Fehltage bei den Muskel-Skelett-Erkrankungen wie Rückenleiden stiegen um 16 Prozent an und liegen nun über dem Landesdurchschnitt. Ihr Anteil am gesamten Krankenstand beträgt laut Pressemitteilung der Krankenkasse nun über 20 Prozent. Den stärksten Anstieg um 58 Prozent gab es bei den psychischen Erkrankungen wie Depressionen und Angstzustände. Sie liegen weit über dem Landesdurchschnitt und sind die zweithäufigste Diagnose in der Region. Auf dem dritten Rang landen die Atemwegserkrankungen wie Bronchitis.
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