Krämermarkt lädt zum Bummeln ein
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Viele Anbieter klagen über durchwachsenes Wetter und schlechte Besucherresonanz
Mühlacker. Nur für einen Tag sind am Mittwoch zahlreiche Aussteller nach Mühlacker zum Krämermarkt gekommen. Der Kelterplatz war gut besetzt mit Ständen aller Couleur. Unter anderem gab es Schuhe, Lederwaren, Schmuck, auch aus Bernstein aus dem ehemals ostpreußischem Königsberg, Trikotagen, Tischtücher von der Rolle und ein Stand mit wohl Hunderten Jeans. Was fehlte, war die Masse der Besucher. Das Echo der Marktbeschicker war geteilt.
Günther Knörzer sorgt als Messer- und Scherenschleifer für die Schärfe.
Von den vielen Handwerkern, die früher zu einem solchen Markt einfach dazugehörten, ist Günther Knörzer einer, der jedoch einen aussterbenden Berufszweig vertritt: Knörzer ist mit Leib und Seele Messer- und Scherenschleifer. „Korrekt heißt dieser Lehrberuf Industrie- und Feinschleifer“, erklärte der Fachmann und prüfte die gerade geschliffene Schere an einem Stück. Keiner der beiden Söhne wolle in seine Fußstapfen treten. „Beide arbeiten in der Autoindustrie, da ist die Wirtschaftslage sicherer.“
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