Konzert mit großem Schwung
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Die Janácek Philharmonie Ostrava spielt Silvesterkonzert
Pforzheim. Am Silvesterabend war Heiko Mathias Förster mit der Janácek Philharmonie aus Ostrau zu Gast im voll besetzten Großen Saal des CCP. Wie schon bei seinen früheren Konzerten in Pforzheim moderierte er auf sehr unterhaltsame Weise und erläuterte die einzelnen Werke. Auch die Informationen zu den weniger bekannten Komponisten wie Fibich, Suk oder Ivanovici kamen beim Publikum sehr gut an.
Die Janácek Philharmonie Ostrava spielt bei ihrem Silvesterkonzert im CongressCentrum Werke bekannter und weniger bekannter Komponisten. Foto: Wacker
Das glänzend spielende Orchester zeigte schon im ersten Stück seine Qualitäten. Bei der „Moldau“ von Bedrich Smetana (1824-1884) waren die Stationen am Flusslauf klar und deutlich zu hören: das Entstehen des Stromes durch die von den Flöten dargestellten zwei Quellflüsse, die Jagd, die Hochzeit und die Stromschnellen, die wie der Dirigent erklärte, heute nicht mehr existieren. Smetana ereilte das gleiche Schicksal wie Beethoven, in seinen letzten Lebensjahren war er völlig taub, aber dennoch entstand der Zyklus „Mein Vaterland“ mit der großartigen „Moldau“.
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