Konzentration bleibt in der Kabine

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Mühlacker. Zwei Gesichter haben die Fußballfrauen der Sportfreunde Mühlacker im Regionenliga-Heimspiel gegen den KSV Hoheneck gezeigt. Einer starken ersten Halbzeit, die mit einer hoch verdienten 2:0-Führung endete, folgte das große Zittern um die Punkte.

Dynamisch, zweikampfstark und scheinbar allgegenwärtig: Julia Zimmermann (li.) ist schon in der ersten Halbzeit die herausragende Spielerin der Sportfreunde-Elf.  Foto: Eigner

Dynamisch, zweikampfstark und scheinbar allgegenwärtig: Julia Zimmermann (li.) ist schon in der ersten Halbzeit die herausragende Spielerin der Sportfreunde-Elf. Foto: Eigner

Wenn Trainer Werner Zigan an den ersten 45 Minuten eines nicht gefallen haben dürfte, dann die Chancenverwertung. Alles andere bot Anlass zur Begeisterung. Kompromisslos gingen die Sportfreundinnen in die Zweikämpfe, setzten den Körper ein, scheuten keinen Spurt und zeigten zudem schnelles und direktes Kombinationsspiel. Doch an der Strafraumgrenze waren die Mühlacker Mädels plötzlich mit ihrem Latein am Ende. Statt die Torfrau auszugucken und den Ball überlegt in die freie Ecke zu platzieren schlossen die Sportfreundinnen immer wieder zu früh, zu hektisch, zu unüberlegt ab und gaben Keeperin Jana Klee genügend Gelegenheit, ihre Klasse zu beweisen. Die Führung zur Pause hätte weit höher ausfallen können als das 2:0. Beide Male war Fiona Kelm die Torschützin, die zunächst einen Handelfmeter verwandelte, dann nach Vorarbeit von Stefanie Selig erhöhte. Mit einem weiteren Strafstoß nach einem Foul an Simone Gervais hätte Kelm sechs Minuten vor der Halbzeit die Führung auf 3:0 ausbauen können, doch Klee parierte den scharfen, aber nicht ausreichend platzierten Schuss.

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