Konfliktpotenzial nimmt zu
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2019 kamen erstmals wieder etwas mehr Flüchtlinge in den Enzkreis – Belegungssituation wird verstärkt zu einer Herausforderung
Der Trend sinkender Flüchtlingszahlen hat sich im vergangenen Jahr leicht umgekehrt. Und: Inzwischen leben in den Unterkünften zunehmend alleinstehende Männer aus unterschiedlichen Herkunftsländern. Dadurch nimmt das Konfliktpotenzial in den Unterkünften zu.
Die Durchmischung in den Flüchtlingsunterkünften des Kreises ist für die Bewohner und die Verantwortlichen der Behörde eine zunehmende Herausforderung. Archivfoto: Huber
Enzkreis. Die Zahl der geflüchteten Menschen im Enzkreis, für die nach ihrer Ankunft zunächst das Landratsamt zuständig ist, hat sich 2019 im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Damit ist der Trend sinkender Flüchtlingszahlen, den die Kreisbehörde seit dem Höhepunkt der Flüchtlingsbewegung 2015 verzeichnet hat, erstmals gestoppt. Im vergangenen Jahr nahm der Enzkreis nach Angaben des Amts für Migration und Flüchtlinge 245 Geflohene und 17 Spätaussiedler auf. Die meisten geflüchteten Menschen stammen aus Nigeria (75), Syrien (36), Guinea (28) und der Türkei (20). 16 Flüchtlinge kamen aus dem Irak, elf aus China. Daneben gab es im vergangenen Jahr noch 16 weitere Herkunftsländer (siehe Infokasten). Knapp über 50 Prozent der Neuankömmlinge stammen aus Afrika.
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