Konflikt im Vorfeld der Gartenschau

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Vaihingen (fg). Die Stadt Vaihingen will sich für eine Landesgartenschau oder ein Grünprojekt in den Jahren 2026 bis 2030 bewerben. Doch im Vorfeld gibt es bereits reichlich Ärger. Eine Initiative strebt ein Bürgerbegehren zum Erhalt des Enßle-Areals und der aus ihrer Sicht historisch bedeutsamen Gärten in den Köpfwiesen an und verknüpft das Thema Gartenschau mit ihrem Anliegen. Die Stadt will auf dem Areal ein Konzept für Handel und Wohnen verwirklichen, nach Meinung der BürgerGärtenBewegung Vaihingen stünden diese Planungen einer Gartenschau entgegen. „Wie kann man eine Gartenschau damit beginnen, Gärten niederzureißen und einen Betonbau zu errichten?“, fragt die Initiative in einer Mitteilung. Weitere Argumente gegen den Neubau seien, dass die Bebauung mitten im Hochwassergebiet liege und negative mikroklimatische Auswirkungen auf die Innenstadt haben könne. Die Initiative will am heutigen Samstag, 9 bis 13 Uhr, auf dem Vaihinger Marktplatz an einem Infostand für ihr Bürgerbegehren werben.

Fast zeitgleich, nämlich um 10 Uhr, lädt die Stadt in den Löwensaal des Rathauses ein, um ihr Konzept für eine Gartenschau vorzustellen. Die Planung der Stadt schließt die Köpfwiesen mit ein. Dort sollen drei Gärten für das Wohn- und Geschäftszentrum geopfert werden. Nach der Präsentation im Rathaus steht ein Spaziergang durch das Areal auf dem Programm.

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