„Kompromiss“ mit Tücken

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Vereinbarung zur Sicherung des Berufsschulstandortes Mühlacker stößt nicht auf ungeteilten Beifall

Enzkreis. Mit einer Vereinbarung zwischen dem Enzkreis und der Stadt Pforzheim soll sichergestellt werden, dass die Zukunft der Georg-Kerschensteiner-Schule in Mühlacker auch bei zurückgehenden Schülerzahlen gesichert wird (MT vom 26.Juni). Die Rede ist von einem „einvernehmlichen Schülerausgleich“, was Landrat Karl Röckinger als Kompromisslösung verteidigte.

Richtungsweisend: Eine neue Vereinbarung zwischen Stadt und Kreis soll den Berufsschulstandort Mühlacker sichern.Archivfoto: Goertz

Richtungsweisend: Eine neue Vereinbarung zwischen Stadt und Kreis soll den Berufsschulstandort Mühlacker sichern.Archivfoto: Goertz

Skepsis herrscht hingegen im Kreistag, wo am Montag diese Vereinbarung zwar beschlossen wurde, freilich mit einer wenig komfortablen Mehrheit: Große Teile von CDU und SPD lehnten das Papier ab oder enthielten sich der Stimme – 29 Befürwortern standen 18 Ablehnungen und vier Enthaltungen gegenüber. Knackpunkt war eben der „einvernehmliche Schülerausgleich“, der besagt, dass Schüler aus dem westlichen Enzkreis, die einer der beiden Pforzheimer kaufmännischen Berufsschulen (Fritz-Erler- und Ludwig-Erhard-Schule) zugeordnet sind, bei Bedarf zur Auffüllung von Klassen an die Georg-Kerschensteiner-Schule nach Mühlacker geschickt werden können. Nicht greifen soll diese Regelung für Berufsschüler aus dem Pforzheimer Stadtgebiet.

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