Kompromiss macht Hoffnung
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Natursteinwerke Nordschwarzwald stellen Vorschlag zu reduzierter Steinbrucherweiterung vor
Mühlacker-Enzberg. Der Steinbruch an der Brettener Straße in Enzberg soll lediglich um fünf Hektar in östlicher Richtung erweitert werden und nicht, wie zunächst vorgesehen, um 15 Hektar. Dies ist der Kernpunkt eines Kompromissvorschlages, den Hans Ulmer, Geschäftsführer der Natursteinwerke im Nordschwarzwald (NSN), zusammen mit einem Planungsbüro und seinen Rechtsanwälten am Dienstagabend im Mühlacker Rathaus Bürgermeister Winfried Abicht, Stadtplaner Armin Dauner sowie Vertretern des Regionalverbands, des Gemeinderats und der Bürgerinitiative (BI) gegen eine Steinbrucherweiterung vorgestellt hat.
NSN-Chef Hans Ulmer im Steinbruch an der Brettener Straße in Enzberg. Archivfoto: Sadler
Die Kompromissfläche beschränkt sich auf circa ein Drittel des Abgrenzungsvorschlags des Regionalverbands für die Fortschreibung der Rohstoffsicherung. Berücksichtige man die regionalplanerischen Abstandsvorgaben – 300 Meter zu Siedlungen – betrage der Flächenverzicht der NSN jedoch nicht nur zehn Hektar, sondern im Hinblick auf alle langfristigen Erweiterungsoptionen circa 30 Hektar, teilt Ulmer unserer Zeitung mit. Wichtig für die Mitglieder der BI: „Den Verzicht auf die anderen Erweiterungsoptionen des bestehenden Steinbruches in südliche oder östliche Richtung würde die NSN vertraglich zusichern.“ Mit der Erweiterung der Abbaufläche um rund fünf Hektar – plus etwa 0,5 Hektar Betriebsfläche für die Einzäunung und die Randwälle – könnte der Rohstoffbedarf des Werkes Enzberg laut Ulmer für circa sieben bis zehn Jahre gesichert werden. Das genehmigte Restabbauvolumen reiche noch für ungefähr zehn Jahre aus.
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