Komödie wird zu bitterböser Satire
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Inszenierung von „Der Vorname“ im Mühlehof besticht mit starken Darstellern, messerscharfen Dialogen und subtiler Gewalt
Theater mitten in der Woche im Mühlehof, mit namhaften Schauspielern wie Grimme-Preissträger Martin Lindow und auf die Bühne gebracht von der Konzertdirektion Landgraf. An anderen Spielorten ausverkauft – nicht so in Mühlacker.
Ein nichtiger Anlass führt zur Eskalation der verbalen Gewalt: Vincent, Babou, Anna, Claude und ein wütender Pierre in der beeindruckenden Inszenierung des Stücks „Der Vorname“.
Mühlacker. Geboten wurde ein Stück mit dem vermeintlich nichtssagenden Titel „Der Vorname“ aus der Feder des französischen Autorenteams Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patelliere. Angekündigt zwar als Gesellschaftskomödie, aber häufig drängte sich im Verlauf der rundum gelungenen Aufführung die Frage auf, ob das Komödiantische zeitweilig nicht einer bitterbösen Satire Platz macht. Das Publikum amüsierte sich dennoch köstlich, konnte über brillantem Wortwitz herzhaft lachen und dankte am Ende mit langanhaltendem Beifall und vielen Bravo-Rufen.
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