Kommunen sollen Container mieten können

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Kreistagsfraktionen sind gegen sofortigen Verkauf der Unterkünfte für Asylsuchende und fordern eine Übergangszeit bis Ende 2017

Enzkreis (pm/the). Weil im Enzkreis seit Monaten keine neuen Asylsuchenden angekommen sind, werden nicht nur Notunterkünfte wie in der Kerschensteiner-Sporthalle geräumt, auch die Container, wie sie unter anderem in Wiernsheim aufgestellt wurden, werden immer seltener für die vom Landkreis organisierte vorläufige Unterbringung benötigt. In der Frage, ob sie verkauft oder vermietet werden sollen, gibt es auf Kreisebene allerdings unterschiedliche Auffassungen.

In einem gemeinsamen Antrag plädieren die Fraktionen von Freien Wählern, CDU, SPD und FDP im Kreistag dafür, die Container nicht sofort abzustoßen, sondern mit dem geplanten Verkauf zu warten – ganz konkret: bis zum Jahresende 2017. Bis dahin wollen die Antragsteller auch die Möglichkeit schaffen, dass Gemeinden, die dringend eigenen Wohnraum für die Anschlussunterbringung brauchen, die Container vom Kreis anmieten können, um darin zumindest vorübergehend anerkannte Asylbewerber unterzubringen.

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