Kommunen reagieren auf Hilferuf
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Trotzdem bleibt die Situation bei der Suche nach Wohnraum für Flüchtlinge angespannt
Die Suche nach Wohnraum für Flüchtlinge spitzt sich im Enzkreis immer weiter zu. Auch über große Notunterkünfte wird nachgedacht. Das Land hat zur Schaffung von Quartieren ein Förderprogramm aufgelegt, von dem Kommunen profitieren sollen. Foto: Fotomoment
Enzkreis. Der Hilferuf der Verantwortlichen des Landratsamts Enzkreis verhallt nicht ungehört: Sieben Kommunen haben bei der Kreisbehörde Wohnraum für Flüchtlinge gemeldet. „Das ist angesichts der Kürze der Zeit in Ordnung“, sagt Vize-Landrat Wolfgang Herz, der freilich auf weitere Reaktionen der insgesamt 28 Städte und Gemeinden hofft. Der Grund: „Wir sind keineswegs aus dem Schneider.“ Die Zahl der Flüchtlinge, die der Enzkreis aufnimmt, liegt weiter im Durchschnitt bei monatlich 75 Menschen. Mit Hochdruck arbeitet ein ressortübergreifendes Team im Landratsamt daran, Quartiere für die Menschen zu finden. Das Ziel ist es, Notunterkünfte für Flüchtlinge möglichst zu vermeiden (wir berichteten).
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