Komm und sieh
Archiv
Helga Tamm stellt in der historischen Kelter in Mühlacker aus
Mühlacker. Bereits 1991 und 1993 machte die Malerin Helga Tamm in zwei Ausstellungen in der Mühlackerer Kelter mit ihren Bildern auf sich aufmerksam. Danach wurde es still um sie. Mit einer Vernissage am Sonntag, wiederum in der Kelter, ist sie, wie mit einem Paukenschlag, wieder präsent. Über 100 Besucher nehmen an der Eröffnung der Ausstellung teil. Bürgermeister Winfried Abicht hält die Laudatio, die Künstlerin selbst spricht über ihre inneren Beweggründe, sich der Malerei zu widmen. Liedvorträge, begleitet von Cajon, Kontrabass, Gitarre und Violine, umrahmen die Veranstaltung.
Ausstellung in der Geburtsstadt Mühlacker: Helga Tamm. Foto: Filitz
„Morning has broken“ stimmt das Quintett an und trifft damit die Empfindungen der Malerin, die als gläubiger Mensch in ihren Bildern die Freude über die Schöpfung Gottes ausdrücken möchte. „Komm und sieh“ hat sie ihre Ausstellung überschrieben. „Eigentlich gehört auch noch ‚Hör hin’ dazu“, ergänzt sie und empfiehlt, einzelne Bilder wiederholt anzusehen. „Sie werden zu Ihnen sprechen, wenn Sie sich die Zeit nehmen, hineinzuhören.“ „Was sagt es mir?“, fragt man sich ja meist selbst beim Betrachten eines Bildes. Manchmal beginnt beim längeren Verweilen vor einem Kunstwerk ein stiller Dialog.
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