Koks-Import: Staatsanwalt fordert harte Strafen

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Deal mit kolumbianischen Lieferanten fliegt schon in Südamerika auf – Falle der Ermittler schnappt in Pforzheim zu

Pforzheim. Kokainschmuggel per Luftpost und schwunghafter Drogenhandel – für Staatsanwalt Klaus Stohrer gab es unter den fünf Angeklagten zwar eine Dumme, aber keinen Mittäter aus Versehen. Er forderte in seinem Plädoyer vor der Auswärtigen Großen Jugendkammer des Landgerichtes Karlsruhe in Pforzheim eine Bewährungsstrafe und vier mehrjährige Freiheitsstrafen bis zu sechs Jahren und acht Monaten.

Chemischer Geruch, hohes Gewicht und ein Hosenbund, der auffällig dick war – schon den Drogenfahndern in Kolumbien fiel die Luftfrachtsendung mit den 50 Jeans auf. Bei einer messerscharfen Kontrolle entdeckten sie in jedem Kleidungsstück rund zehn Gramm Kokain, eingenäht unter dem Etikett. Exakt 496,4 Gramm in bester Qualität mit einem Wirkstoffgehalt von über 50 Prozent wurden am Flughafen beschlagnahmt.

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