Koks-Deal endet mit langen Haftstrafen
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Direktimport aus Kolumbien geht buchstäblich in die Hose – Einige der Angeklagten sind einschlägig vorbestraft
Pforzheim. Im Fall des Kokainschmuggels per Post aus Kolumbien hat die Große Auswärtige Jugendkammer des Landgerichtes Karlsruhe Freiheitsstrafen von insgesamt 15 Jahren und sechs Monaten verhängt. Für Bewährungen sah Richter Andreas Heidrich auch angesichts der Vorstrafen keinen Spielraum. Nur eine 19-jährige Helferin bekam als Jugendliche noch die Chance, außerhalb der Gefängnismauern erwachsen zu werden.
Dass der Einsatz eines Kuriers bei illegalen internationalen Importen ein gewisses Risiko birgt, zumal sich das Personal schlecht per Stelleninserat suchen lässt, dürfte nicht von der Hand zu weisen sein. Das mag sich auch der 36-jährige angeklagte Unternehmer gedacht haben. Warum also nicht den Vorschlag eines Angestellten aufgreifen und sich ein Pfund Kokain, versteckt in 50 Jeans, per Post schicken lassen? „Die Idee klingt ja auch erst einmal gut“, konnte Richter Andreas Heidrich den Gedankengang nachvollziehen. „Nur braucht es eben auch einen Dummen, der das Paket abholt.“
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