„Können die Schulen nicht alleinlassen“

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Das Personalkarussell dreht sich: Schulsozialarbeiter sind gefragt und können sich die Stellen aussuchen – Bedarf wächst stetig

Voraussichtlich noch vor der Sommerpause will die Mühlacker Stadtverwaltung dem Gemeinderat ein Konzept für die Schulsozialarbeit an den Mühlacker Schulen vorlegen. Auch Standorte, die bisher nicht berücksichtigt waren, sollen nun zum Zug kommen.

„Können die Schulen nicht alleinlassen“

Kein Kinderspiel: Die durch personelle Wechsel entstehenden Lücken in der Schulsozialarbeit wieder zu schließen, ist angesichts eines angespannten Marktes nicht einfach. Foto: Disselhoff

Mühlacker. Der Sünder steht in der Ecke. Eskalationsstufe zwei: Er bekommt eine Strafarbeit, sitzt nach, erfreut sich eines Eintrags ins Klassenbuch, ehe die Eltern einen wenig freundlichen Brief erhalten. Das Betragen des unbotmäßigen Schülers spiegelt sich am Ende des Jahres in einer entsprechenden Zeugnisnote wider. Ein Schulsozialarbeiter, der präventiv hätte einwirken können? Noch vor wenigen Jahrzehnten fiel diese Möglichkeit in den Bereich Science-Fiction. Doch die Zeiten haben sich geändert. Schulsozialarbeit ist ein fest verankerter Faktor, und da macht auch die Stadt Mühlacker keine Ausnahme. Wie Johanna Bächle, Leiterin des Amtes für Bildung und Kultur, erläutert, kümmerten sich aktuell sieben Fachleute, aktiv teilweise an mehreren Schulen, um die Kinder und Jugendlichen. Doch sei die Bemessung der Stunden an den einzelnen Standorten nicht in Stein gemeißelt.

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