König will nicht regieren

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„Gegenkandidat“ für Karlheinz Oehler

Wiernsheim (cb). Amtsinhaber Karlheinz Oehler hat bereits seine Bewerbungsunterlagen abgegeben, nun hat der Wiernsheimer Bürgermeister, der am 26. Januar 2014 erneut ins Rennen um den Chefsessel im Rathaus geht, mit Michael König aus Harsefeld in Niedersachsen einen ersten Gegenkandidaten. Der 42-jährige Architekt vertritt die Nein-Idee, als deren erster stellvertretender Bundesvorsitzender er fungiert. Der verheiratete Vater von fünf Töchtern hat schon in verschiedensten Orten seinen Hut in den Ring geworfen, wobei, wie er betont, das Prinzip immer dasselbe sei: „Wir wollen den Wählern die Nein-Option bieten.“ Und diese Möglichkeit werde durchaus in Anspruch genommen, verweist er auf die Wahlen in Jestetten (Kreis Waldshut) und Hohberg (Ortenaukreis), wo er zuletzt 18,6 beziehungsweise 15,6 Prozent der Stimmen erhalten habe. Selbst im Fall eines Überraschungserfolgs wolle er aber nicht ins Rathaus einziehen. Ämter strebten die Nein-Kandidaten generell nicht an.

Michael König.

Michael König.

Sollte es in Wiernsheim, wo Amtsinhaber Oehler als klarer Favorit gilt, zu einem zweiten Wahlgang kommen, ist er für den 16. Februar terminiert. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 30. Dezember, 18 Uhr.

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