Knittlinger können künftig schneller surfen
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Hohe Bandbreiten für rund 2100 Haushalte – Ausbau in Freudenstein und Hohenklingen steht an – Kleinvillars muss warten
Knittlingen. Die Deutsche Telekom AG hat in den vergangenen zwölf Wochen die Internetversorgung in Knittlingen verbessert. In zunächst rund 2100 Haushalten können ab sofort Daten mit einer Geschwindigkeit von bis zu 250 Megabit pro Sekunde (MBit/s) – bisher 16 MBit/s – heruntergeladen werden. Ab Mitte Oktober soll dann noch der Ausbau in Freudenstein und Hohenklingen erfolgen, so dass am Ende rund 3500 Haushalte mit schnellem Internet versorgt werden.
Telekom-Regiomanager Klaus Vogel (li.) und Projektleiter Martin Saupp (re.) geben – hier vor dem Multifunktionsgehäuse an der Bahnhofstraße – gemeinsam mit Bürgermeister Heinz-Peter Hopp (2. v. re.) und Frank Fehr vom EP Center in Mühlacker das schnelle Internet frei.Foto: Huber
Möglich macht dies die Vectoring-Technik, die auch in anderen Gemeinen wie etwa Illingen und Sternenfels bereits für eine bessere Verbindung sorgt. Die Telekom hat dafür rund acht Kilometer Glasfaserkabel verlegt und an Multifunktionsgehäuse angeschlossen. Dort wird das Lichtsignal in ein elektrisches umgewandelt, und die Daten fließen über die weniger leistungsfähigen bestehenden Kupferkabel in die Haushalte. Das hat die Folge, dass die Geschwindigkeiten gedeckelt werden und die Übertragungsrate mit zunehmender Länge der Leitung abnimmt. Nach etwa 700 bis 800 Metern ist nahezu kein Signal mehr feststellbar. Damit möglichst viele Nutzer hohe Bandbreiten empfangen können, wurden im Stadtgebiet 15 graue Kästen am Straßenrand platziert. Diese Stationen hat Bürgermeister Heinz-Peter Hopp am Montag gemeinsam mit den Telekom-Vertretern Klaus Vogel und Martin Saupp offiziell in Betrieb genommen.
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