Knittlinger klagen über Lärm
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Raser treffen sich nach wie vor auf dem Gewerbeboulevard
Knittlingen (cb). Die Klagen von Bewohnern des „Bergfelds“ über illegale Rennen und den damit verbundenen Lärm häuften sich, sagte Stadtrat Michael Arnold (SPD) am Dienstag im Gemeinderat. Wie mehrfach berichtet, wird der sogenannte Gewerbeboulevard im dem „Bergfeld“ gegenüberliegenden Gebiet „Knittlinger Kreuz“ immer wieder als Treffpunkt und Rennstrecke benutzt. Die Stadt Knittlingen hat, um für Abhilfe zu sorgen, bereits einen privaten Sicherheitsdienst engagiert, der nach dem Rechten sehen soll. Zudem wurde konkret über fest zu installierende Hindernisse nachgedacht, die dafür erforderlichen Genehmigungen liegen vor. „Angebote haben wir eingeholt“, bestätigte Hauptamtsleiter Stephan Hirth. Bestellt sei aber noch nichts, da sich mittlerweile die Gesetzeslage geändert habe beziehungsweise bald ändern werde. Kommunen dürften dann Alkohol-Verbotsorte ausrufen, und die Anstifter illegaler Rennen könnten stärker in die Verantwortung genommen werden. „Wir können dadurch besser auf die Begleiterscheinungen einwirken“, schlug Hirth vor, bis zum Herbst abzuwarten, ehe „die großen Klötze“ aufgefahren würden. Nichtsdestotrotz warb Bürgermeister Heinz-Peter Hopp für ein strenges Vorgehen. Es könne nicht sein, dass Gruppen, die sich dort zu Gelagen träfen, den Kontrollierenden nach dem Motto „hoch die Tassen“ auslachten.
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