Knittlinger Duo ist nicht zu bremsen
Archiv
Knittlingen/Mühlheim an der Ruhr. Die beiden Knittlinger waren vom Fast Bike Service aus Mühlheim an der Ruhr zur Teilnahme eingeladen worden. Patrick und Dominik konnten dadurch bei dem Rennen neben ihrem eigenen Motorrad die Maschine von Fast Bike Service nutzen. Beim Zeittraining eroberte sich das Duo in einem Fahrerfeld von 66 Teams den dritten Startplatz. Beim Sechs-Stunden-Rennen sind auf der Strecke verschiedene Klassen zusammen auf der Rennstrecke unterwegs.
Freuen sich gemeinsam über Platz eins auf dem Nürburgring: Dominik (re.) und Patrick Vincon bei der Siegerehrung in ihrer Klasse ganz oben auf dem Podest.
Beim Le-Mans-Start sprintete der 20-jährige Dominik Vincon zur Maschine. Beim Start hatte er ein Problem, doch das glich der Routinier durch sein fahrerisches Können im Anschluss gleich wieder aus. Nach der ersten Runde kam er als Elfter über die Ziellinie, doch dann startete der Knittlinger eine Aufholjagd, die ihn nach dem dritten Durchgang bereits auf Platz drei katapultierte. 40 Minuten konnte der 20-Jährige mit einer Tankfüllung fahren, dann war es Zeit für einen Wechsel des Motorrads, der gleich noch mit einem Fahrerwechsel einherging. Der 18-Jährige Bruder übernahm das Ruder und machte weiter an Boden gut. Patrick Vincon erkämpfte den zweiten Platz, den die beiden Brüder nach sechs schweißtreibenden Stunden auch ins Ziel brachten. In ihrer 600-ccm-Klasse holte das Team damit sogar souverän Platz eins. Das nächstplatzierte Team dieser Klasse fuhr in der Gesamtwertung auf den 15. Platz. Mit einer Yamaha R6 unter die besten Zehn der Gesamtwertung zu kommen, das habe bei dem traditionsreichen Langstrecken-Rennen Seltenheitswert, freut sich die Mutter des schnellen Motorrad-Duos Sonja Vincon. „Es war ein hartes Rennen“, waren sich die Vincon-Brüder nach dem kräftePzehrenden Konzentrationsmarathon einig. „Auf der Geraden wirst du von vielen 1000-ccm-Motorrädern überholt, und in der Kurve musst du dann wieder versuchen, wieder nach vorne zu kommen“, beschreibt Dominik Vincon den ungleichen Kampf auf dem Nürburgring. Doch das Langstrecken-Rennen habe jede Menge Spaß gemacht, waren sich die Brüder einig. Dabei hatten es die Knittlinger schwer, denn einigen Teams standen drei Fahrer zur Verfügung, die sich folglich häufiger abwechseln konnten und im Gegensatz zu den Knittlinger Sprintern meist auf die lange Strecke spezialisiert waren.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen