Knittlingen will rechtzeitig planen

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Knittlingen (cb). Bei einer Enthaltung und zwei Gegenstimmen hat der Knittlinger Gemeinderat die LBBW Kommunalentwicklung mit der Fortschreibung des Flächennutzungsplans sowie der Umweltprüfung beauftragt. „Wir wollen rechtzeitig drangehen, damit wir am Ende nicht hinterherrennen müssen“, begründete Bürgermeister Heinz-Peter Hopp den Vorstoß sechs Jahre vor Ablauf des gültigen Plans. Erfahrungsgemäß nehme der Prozess der Planfortschreibung einige Jahre in Anspruch. „Wir sollten darauf schauen, dass auch die Innenentwicklung forciert wird“, gab Stadtrat Frank Knodel (Alternative Liste) zu bedenken. Unter anderem gelte es, die Altersentwicklung in den bestehenden Wohngebieten zu analysieren. Auch Martin Blanc (SPD) sah keinerlei Bedarf, bei Gewerbe- und Wohnflächen nach außen zu erweitern. „Es geht eher darum, im Inneren Lücken zu schließen.“ Blanc stellte zudem die Frage in den Raum, ob die Fortschreibung des Flächennutzungsplans nicht auch in zwei oder drei Jahren noch angegangen werden könne.

Klaus Meiser (CDU) dagegen hatte gegen den Zeitplan nichts einzuwenden. Zu häufig sei in der Vergangenheit „kurzfristiges Stückwerk“ produziert worden. Er erhoffe sich vom Auftrag an die Kommunalentwicklung Hinweise auf die Geschäftsstrukturen in der Stadt. Wichtig sei, dass Knittlingen Einkaufsmöglichkeiten biete. Das sei nicht nur ein wesentlicher Standortfaktor, sondern auch ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz. Auch müsse die Stadt wissen, wie sie im Fall einer möglichen Gewerbeaussiedlung reagieren könne. Deshalb sei die Auftragsvergabe zum jetzigen Zeitpunkt sinnvoll. Dieser Ansicht schloss sich die Mehrheit an.

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