Knittlingen siedelt weitere „Römer“ an
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Baugebiet erhält zweiten Abschnitt
Knittlingen (cb). Gegen die Stimmen der Alternativen Liste, die sich gegen einen weiteren Flächenverbrauch und eine Kreditaufnahme aussprach, hat der Knittlinger Gemeinderat mehrheitlich die Erschließung des zweiten Bauabschnitts des Gebiets „Am Römerweg“ beschlossen. Wie Bürgermeister Heinz-Peter Hopp am Dienstagabend erläuterte, entstehen östlich des bestehenden Gebiets auf einer Nettobauplatzfläche von gut 12000 Quadratmetern knapp 30 Grundstücke, für deren Erschließung mit Kosten von etwa 700000 Euro gerechnet wird. Die Finanzierung erfolgt wie beim ersten Bauabschnitt außerhalb des eigentlichen Haushalts. Den Ausgaben stünden Einnahmen gegenüber, stellte der Bürgermeister einen zu erwartenden stattlichen Überschuss in den Raum, der der Stadt guttun werde.
Details zur Gestaltung des Baugebiets hatten Dieter Reininghaus und Heiko Panther von den Weber Ingenieuren parat, die mit Planung und Durchführung der Erschließungsarbeiten beauftragt wurden. So sei das ursprüngliche Konzept unter anderem dahingehend modifiziert worden, dass auf eine teilweise Reihen- und Doppelhausbebauung verzichtet werde. Einzelgrundstücke ließen sich besser vermarkten. Die Erschließung werde über eine Haupt- und drei Stichstraßen realisiert, sagte Heiko Panther. Im Norden erfolge die Zufahrt über den Heerweg, im Süden über die Kalkofen- und zudem über die Stephan-Gerlach-Straße. Letztere Anbindung gefiel Martin Reinhardt (CDU) gar nicht, der den Anwohnern der engen Straße nicht noch mehr Verkehr zumuten wollte. Heinz-Peter Hopp schlug einen letztlich in den Beschluss eingearbeiteten Kompromiss vor: Gebaut wird nur eine 2,5 Meter schmale Straße als Notanbindung, die vorne und hinten mit Pollern abgegrenzt wird.
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