Knieprobleme: Jaqueline Schellin gibt auf

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Schmerzliches Aus in Dormagen lässt um die EM-Teilnahme bangen

Dormagen. Für Jaqueline Schellin vom TV Mühlacker war der „Grand Prix von Deutschland“ in Dormagen früh beendet. Bei einem der bedeutendsten Frauenturniere waren 139 Ringerinnen aus 28 Nationen angetreten, mit dabei nahezu die gesamte Weltspitze. Schellin als deutsche Meisterin der Gewichtsklasse bis 48 Kilogramm startete gut ins Turnier und schlug zum Auftakt die deutsche Nummer zwei in dieser Klasse, Katharina Baumgartner vom SC Anger, mit 6:0. Im Viertelfinale trat aber wieder eine alte Knieverletzung auf, die Schellin im Kampf gegen Carolina Castillo Hildago aus Kolumbien zur Aufgabe zwang. Hildago kam später ins Finale und gewann auch das Turnier. Selbst den Kampf im Hoffnungslauf um Bronze konnte Schellin gegen die Polin Anna Lukasiak nicht mehr bestreiten, die Gesundheit und vor allem die nächsten Aufgaben hatten da Vorrang.

Jaqueline Schellin hofft, dass die Verletzung nicht so schwerwiegend ist, stehen doch in dieser Woche weitere Aufgaben bevor. Zunächst ein internationaler Trainingslehrgang bis zum 3. Juni in der Sportschule Hennef, wo sie sich für die Europameisterschaften vom 13. bis 18. Juni in Baku (Aserbaidschan) vorbereiten soll. Den Einkleidungstermin für die „European Games“, so der offizielle Name, hat Schellin schon hinter sich. Für Baku ist auch Luisa Niemesch vom SV Germania Weingarten nominiert.

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